Wer profitiert vom Artikel (siehe unten) des Redakteurs Dirk Hamann in der Sindelfinger/Böblinger Zeitung? Vermutlich die Böblinger Baubürgermeisterin Christine Kraayvanger. Zudem muss man sich fragen, wer vertrauliche Informationen aus nicht-öffentlicher Sitzung des Böblinger Gemeinderates an die Presse durchsticht.

Ein Schelm der sich böses dabei denkt, dass Redakteur Dirk Hamann und Baubürgermeisterin Christine Kraayvanger direkte Nachbarn sind und beide in Weil im Schönbuch wohnen. 

Es ist Unsinn zu behaupten, dass es Populismus wäre, wenn Dr. Willi Braumann die Stadtverwaltung kritisiert. Das ist sein gutes Recht! Hingegen es ist schlechter Journalismus, eine derartige Meinung zu äußern, statt zu hinterfragen und aufzuklären. Die kleinen regionalen Zeitungen müssen sich nicht wundern, wenn sie immer weniger gelesen werden.

Eine Frechheit ist es aber, wenn versucht wird Dr. Willi Braumann eine Mitschuld am Weggang von Bärbel Bahr und der BB Wohnbau anzulasten, weil er vor 13 Jahren an einem Beschluss beteiligt war, auf den sich Frau Kraayvanger meint berufen zu können. Aber lesen Sie den Artikel aus der Sz/Bz selbst und fragen Sie sich, weshalb es Frau Kraayvanger 5 Jahre lang unterlassen hat, den Gemeinderat darauf hinzuweisen, dass ein zwischenzeitlich 13-jähriger Beschluss nicht mehr zeitgemäß ist und Probleme bereitet.

 

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Hans-Peter Braun fordert im Böblinger Gemeinderat, dass der Umfang der vereinbarten Simulation konkretisiert wird. Die Simulation soll die tatsächlichen Leistungsfähigkeit der geplanten Straßenführung nachweisen und das ab der Herrenberger Straße, weil die Situation derzeit schon ab Herrenberger Straße in Richtung Dagersheim unerträglich ist.

 

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Die BfB kritisiert seit Langem die Reduzierung der Calwer Straße zwischen Herrenberger Straße und der Zufahrt zur Hulb. Hier wurde die Calwer Strasse von einer zweispurigen Straße in jeder Richtung auf eine einspurige Straße je Richtung reduziert, um einen überdimensionalen Radweg realisieren zu können. Im Ergebnis sehen wir jetzt lange Staus für den PKW-Verkehr und so gut wie keine Radfahrer auf dem Radweg.

 

Gleiches soll nun auf der Höhe der Flugfeldklinik passieren, welche sich gerade im Bau bedindet. Dieses Vorgehen haben nicht nur die BfB sondern auch CDU, Freie Wähler und FDP massiv kritisiert. Lesen Sie dazu den Artikel in der Sindelfinger/Böblinger Zeitung. Durch anklicken des Artikels können Sie die PDF-Datei herunter laden:

 

Kommentar der BfB zum Artikel in der Kreiszeitung: Hans-Peter Braun hat in der aktuellen Vorbesprechung des ATUS, dem technischen Ausschuss des Böblinger Gemeinderates, gegen den Baubeschluss zu einer neue Elbenplatz-Kreuzung gestimmt. Seiner Meinung nach gibt es schon genug lästigen Stau in Böblingen.

Am List-Kreisverkehr erwartet er eine Zuspitzung der Verkehrslage, weil das Straßensystem zukünftig nur noch 80% Leistungsfähigkeit von heute haben soll. Das liegt in erster Linie daran, weil der Linksabbieger-Verkehr aus der Stadtgrabenstraße zukünftig nicht mehr links in die Herrenberger Straße abbiegen darf sondern über die Kellerkreuzung bzw. im U-Turn in den List-Kreisverkehr eingeleitet werden soll. Die Frage von Hans-Peter Braun, wie die Stadtverwaltung nach einem Baubeschluss 20% des Verkehrs aus der Innenstadt verdrängen will, ohne die Böblinger Bürger zu verärgern, wollte bzw. konnte Oberbürgermeister Dr. Belz  nicht beantworten. Aus Protest verließ Hans-Peter Braun deshalb den Sitzungssaal, denn der Gemeinderat hatte in der letzten Legislaturperiode, wenn auch in anderer Besetzung, einen Testlauf für gerade die oben beschriebene Situation als sinnvolle Maßnahme beschlossen. Aus Zeitgründen soll nun aber auf diesen Testlauf verzichtet werden. 

Hans-Peter Braun hält es für leichtfertig dem weitsichtigen Beschluss des früheren Gemeinderates nicht folgen zu wollen. Deshalb hatte er bereits bei allen Abstimmungen zum vorausgegangenen Planungsverlauf, die keinen Testlauf mehr vorsahen, gegen das Vorgehen am Elbenplatz gestimmt. Die aktuell vorliegende Lösung ist für ihn nicht tragbar und kann seiner Meinung nach so nicht mit gutem Gewissen vom ATUS an den Gemeinderat zur weiteren Abstimmung empfohlen werden!

 

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